Rope? Rope!

Dresdner Seilfans aufgepasst – Hier entsteht was…

Über die Boundaries

Wir sind die Boundaries! Unser langfristiges Ziel ist es, die Vitalität und Vielfalt insbesondere der queeren lokalen Szene zu stärken und diese gemeinsam weiterzuentwickeln.

Wir sind eine Community, welche von eurer Mitwirkung lebt. Wir suchen Mit-Orgas, welche möglichst unterschiedliche Perspektiven einbringen, insbesondere neurodivergente Queers & FLINTA*.

Kommende Events

Unser Framework

Last Update: 06.08.2026

Wir wollen zusammen einen Safer Space schaffen und nehmen Rücksicht aufeinander. Wir wollen insbesondere FLINTA* und neuroqueeren Menschen einen Raum bieten, in dem sie sich wohl fühlen. Transphobie, Sexismus, Rassismus, angestaubte Rollenbilder, Ableismus, Kinkshaming und Bodyshaming sind in unserer Gesellschaft allgegenwärtig und werden somit auch unbewusst in unsere Räume getragen. Wir wollen uns dies bewusst machen, dem so gut es uns möglich ist aktiv entgegentreten und dies stetig reflektieren.

Informierter Consent ist der Grundpfeiler jeglicher Interaktion. Nur ein „Ja“ heißt auch „Ja“. Ein „hmm, ich weiß nicht recht“ ist keine Zustimmung. Lieber einmal zu viel fragen als einmal zu wenig. Wir sind uns bewusst, dass unterschiedliche Machtdynamiken oftmals bereits vor Konsensgesprächen bestehen können (Workshopleitung, Orgapositionen, Szene-Bekanntheitsgrad, Erfahrungslevel, …).

Wir kommunizieren offen und respektieren Grenzen. Wahrgenommene Unsicherheiten, Bedenken oder Unbehagen sind immer valide, auch wenn diese auf den ersten Blick nicht nachvollziehbar erscheinen oder erst im Nachhinein realisiert werden.

Fesselt risikobewusst. Seil beinhaltet Risiken. Allgemeine Sport-, aber auch seilspezifische wie insbesondere Nervenrisiken. Klärt andere proaktiv auf, wenn euer Kenntnisstand den eures Gegenübers übersteigt. Fesselt nicht einfach so über eurem Skilllevel. Wenn ihr selbst unsicher seid, informiert euch bitte und/oder fragt nach. Kommuniziert Einschränkungen ehrlich.

Erfahrenere Personen tragen deutlich größere Verantwortung. Je unterschiedlicher die Erfahrungslevel aller involvierten Personen, desto größer das Verantwortungsgefälle. Erfahrene sind bei Interaktionen mit Neuen dafür verantwortlich, dass diese Risiken verstehen und einschätzen können. Anfänger:innen ohne Seilerfahrung in halbstündige TK-Suspensions zu hängen, mit Halsseilen zu konfrontieren oder anderweitig zu Dingen außerhalb deren Einschätzungsfähigkeit zu überreden, zeugt nicht von Verantwortungsbewusstsein.

Respektiert den gemeinsamen Raum und die persönlichen Räume anderer. Und wenn die Session der anderen noch so schön aussieht – sagt es ihnen danach! Auch Self-Tying lässt Menschys in Spaces abtauchen. Beachtet bitte, dass Space Holder oder Spottermenschys jederzeit in Sessions eingreifen dürfen, wenn dies aus Sicherheitsgründen angemessen scheint. Sollte euch etwas komisch vorkommen, wendet euch bitte an diese.

Wir pflegen eine offene Feedback- und Fehlerkultur. Rückmeldungen jeglicher Art sind jederzeit gerne gesehen. Auch, wenn Veranstaltungen oder Situationen schon länger her sind – manchmal braucht man Zeit, um Gedanken zu ordnen.

Aufnahmen jeglicher Art (Fotos, Video, Audio) sind nur mit Zustimmung aller enthaltenen Personen erlaubt. Kein „aber ich mache euch doch später unkenntlich“. Bitte fragt vorher / warnt ggf. umstehende Personen vor.

Wir sind alle nur Menschen. Auch, wenn wir uns alle Mühe der Welt geben: Shit happens und auch Missverständnisse kommen ab und an auf. Aber wir übernehmen Verantwortung und arbeiten kontinuierlich an uns. Allen schönen Worten zum Trotz kochen wir auch nur mit Wasser.

– Im Zweifelsfall: Orgamensch oder die Gruppe fragen 🙂